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Software für Schreiberlinge: Mit Mac und iPad Sachbücher verfassen.

4200Ein dunkles Arbeitszimmer. Nur das Gesicht des Autors wird vom Bildschirm beleuchtet, den übervollen Aschenbecher und die Schnapsflasche erkennt man kaum. Dann tippt der unrasierte Mensch den letzten Satz und seufzt tief. Es ist vollbracht! Er erhebt sich, füttert die Katze und stellt sich endlich mal wieder unter die Dusche. Die Verlagssuche kann warten, die Katze ist doch schon arg mager geworden.

So oder ähnlich stellen sich viele Menschen die Schreiberei von Manuskripten vor. Heute läuft es allerdings oft etwas anders, wie ich am Beispiel meines ersten Sachbuches Mac und iPad für Fotografen demonstrieren möchte. Weiterlesen

2013+1, oder: mal sehen.

Der Silvestertag, also die Zeit, bevor man sich mit mehr oder weniger teurem Blubbergetränk abschießt, eignet sich für eine Standortbestimmung.

2013 war ein … interessantes Jahr. Manchmal im von Terry Pratchett kolportierten Sinne, manchmal tatsächlich interessant, so, wie die meisten Menschen das Wort »interessant« verstehen. Ich entschuldige mich im Voraus für die ganzen »ich« und »mein, mir, ich, mir, mein«. Aber es ist Silvester-Nachmittag, da darf man auch mal etwas egozentrischer tippseln.

Frühjahr 2013: Das Jahr fing bedächtig an, mit ein paar Foto- und Textredaktionsaufträgen. Nichts besonderes, bis sich im Februar der dpunkt.verlag-Inprint Smartbooks an mich wandte. Auslöser war mein kurzer Artikel zu Mellel Lite auf apfelquak, der den Verlags-Menschen wundern ließ, ob ich nicht einem Sachbuch über Bürozeugs einen Text beisteuern könnte. Nach erstaunlich kurzem hin und her entstand aber ein völlig anderes Projekt: Mac und iPad für Fotografen. Das Manuskript hat mich den größten Teil des Jahres in Beschlag genommen. Oh ja.

Im März erschien die erste meiner vier »Leuchtspuren« des Jahres in der Thurgauer Zeitung, die mir einige Diskussionen in den sozialen Medien einbrachte. Also, die Sache mit der fehlenden Thurgauer Identität, nicht die Zeitung. Aber war lustig und indirekt produktiv, also will ich nicht flennen. Weiterlesen