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Rezension: Christian Fleischhauer – Scrivener.

4260Die Schreibumgebung Scrivener ist ein komplexes Stück Software. Selbst langjährige Nutzer sind sich oft unsicher, ob sie Scrivener optimal einsetzen. Nun liegt endlich ein umfassendes Arbeitsbuch vor. Und das auf Deutsch!

Als ich Christian Fleischhauers Buch zur Hand nahm staunte ich nicht schlecht: 300 Seiten über eine Schreibsoftware, die es sich eigentlich zum Ziel gesetzt hatte, Autoren und Autorinnen mühselige Arbeit abzunehmen? Und das so einfach wie möglich? Wozu so ein dicker Schinken, ist doch alles klar und einleuchtend? Aber dann fiel mir meine Freundin ein, die ihr zweites Buch in Scrivener geschrieben hat – und nicht nur am Anfang mit der Bedienung und mit manchen Konzepten zu kämpfen hatte.

Ich setze Scrivener bereits seit 2007 für längere Texte ein, wie zuletzt in Sachen »Mac und iPad für Fotografen« beschrieben. Ich kenne die Software also gut. Aber Neulinge? Und wie gut kenne ich sie wirklich? Ja, Scrivener wird mit Tutorials und einem ausführlichen Handbuch geliefert, aber sie können bei weitem nicht alles abdecken. Hier will Fleischhauer mit seinem neuen Buch helfen. Und das macht er über weite Strecken auch für besagte Neulinge in leicht verständlicher Form. Weiterlesen

2013+1, oder: mal sehen.

Der Silvestertag, also die Zeit, bevor man sich mit mehr oder weniger teurem Blubbergetränk abschießt, eignet sich für eine Standortbestimmung.

2013 war ein … interessantes Jahr. Manchmal im von Terry Pratchett kolportierten Sinne, manchmal tatsächlich interessant, so, wie die meisten Menschen das Wort »interessant« verstehen. Ich entschuldige mich im Voraus für die ganzen »ich« und »mein, mir, ich, mir, mein«. Aber es ist Silvester-Nachmittag, da darf man auch mal etwas egozentrischer tippseln.

Frühjahr 2013: Das Jahr fing bedächtig an, mit ein paar Foto- und Textredaktionsaufträgen. Nichts besonderes, bis sich im Februar der dpunkt.verlag-Inprint Smartbooks an mich wandte. Auslöser war mein kurzer Artikel zu Mellel Lite auf apfelquak, der den Verlags-Menschen wundern ließ, ob ich nicht einem Sachbuch über Bürozeugs einen Text beisteuern könnte. Nach erstaunlich kurzem hin und her entstand aber ein völlig anderes Projekt: Mac und iPad für Fotografen. Das Manuskript hat mich den größten Teil des Jahres in Beschlag genommen. Oh ja.

Im März erschien die erste meiner vier »Leuchtspuren« des Jahres in der Thurgauer Zeitung, die mir einige Diskussionen in den sozialen Medien einbrachte. Also, die Sache mit der fehlenden Thurgauer Identität, nicht die Zeitung. Aber war lustig und indirekt produktiv, also will ich nicht flennen. Weiterlesen