Fotoespresso 3/2017: Richtig Schärfen mit Capture One 10

Der neue Fotoespresso ist draußen! Hauptthema: Fotografieren auf Reisen. Aber auch softwaretechnisch findet sich so einiges, so zum Beispiel ein Artikel von mir zum Thema richtig Schärfen in Capture One 10. Und da nicht jeder ein kostenloses PDF-Magazin lesen mag (manche Menschen sind etwas eigenartig), findet sich die Essenz meines Artikels auch im Fotoespresso-Blog – incl. den im Artikel angesprochenen Beispiel-Dateien, um die ganze Schärferei gleich selbst ausprobieren zu können. Ohne, dass Sie an den eigenen perfekt justierten Bildern herumfuhrwerken müssten.

Wer Bock auf 8 Seiten Capture One und / oder 75 Seiten geballtes Fotografie-Know-how hat: Runterladen und genießen. Viel Spaß bei!

Noch ein paar Tage.

Die zweite Auflage meines Capture-One-Buchs von 2015 kommt. Komplett überarbeitet, auf Stand Capture One Pro 10.1. Mehr oder weniger »komplett«, denn, nun ja, Alpha- und Betaversionen und Vorlauf sind eine eher unangenehme Kombination, die 10.1 ist immer noch in der öffentlichen Beta-Runde, aber egal. Phase One hat mir trotz Durchsicht des Manuskripts den Kopf noch nicht abgerissen, dürfte also passen.

Und was können Leserinnen und Leser, die bereits die erste Auflage kennen, erwarten?

  • Alle neuen Funktionen und damit verbundene Arbeitsansätze, ausführlich beschrieben
  • Neue Bildli, die das Ganze besser nachvollziehbar machen
  • Die wenigen Fehler der ersten Auflage sind behoben
  • Eckdaten: 412 Seiten, Hardcover, so mit Lesebändchen und so

Sollten Sie das Buch kaufen? Na logisch. Auch, wenn Sie schon die erste Auflage gelesen haben? Ja, aber. Das »aber« soll dabei so viel heißen, wie »ich fand die erste Auflage didaktisch schon kacke, was soll ich damit?« Ja, dann ist der Neukauf unnötig. Die Neuauflage ist dasselbe wie anno 2015, einfach nachgeführt und verbessert. Wenn Sie mit der ersten Version Mühe hatten, wird es Ihnen hier nicht wohler werden.

Aber falls nicht … nun ja, dann sage ich nicht nur aus Eigennutz (dafür verdiene ich zu wenig an den Büchern): Zumindest mal reinschauen wäre vielleicht nicht verkehrt. Das Ziel der ersten Auflage war es, dass sie keine weiteren Bücher mehr brauchen werden, weil Sie Capture One verstehen statt nur einsetzen. Falls es mit dem ersten Buch nicht geklappt haben sollte? Dann tut mir das leid. Aber deshalb gibt es ja auch die zweite, erweiterte Auflage. So schnell, wie Phase One die Software erweitert und verbessert, wäre ein How-to oder eine Tutorial-Sammlung schneller veraltet, als Sie »Piep« sagen können. So nach zwei Jahren … da darf man glaubs mal etwas aktualisieren.

Merci, Danke, und bei Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne per Twitter oder Mail zur Verfügung.

Capture One Pro: Unterwegs Zeit sparen – mit Sitzungen

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Normalerweise habe ich wenige Dinge mit dabei, wenn ich beruflich als Fotograf unterwegs bin – Kameras, Objektive, Speicherkarten, Stift und Papier. Ich muss kein Notebook mit mir herumschleppen, ich bearbeite meine RAW-Dateien am großen Rechner. Bilder und Artikel liefere ich in der Regel einen, zwei Tage nach einer Veranstaltung.

Manchmal jedoch erhalte ich Aufträge, für die ich auswärts übernachten und Bilder vor Ort übergeben muss. Der Sitzungsmodus von Capture One macht mir in solchen Situationen das Leben entscheidend einfacher, sowohl im Hotelzimmer als auch später im Atelier.

Weshalb Sitzungen?

Zuerst einmal – ich bin mir Sitzungen gewöhnt. Ich arbeite seit vielen Jahren mit Capture One, und sobald ich mir eine Arbeitsweise, einen »Workflow«, gewohnt bin, ändere ich nur ungern etwas daran. Ich verwende mittlerweile auf dem Desktop-Rechner auch Kataloge, aber auf Notebooks? Da greife ich weiterhin zu Sitzungen.

Abgesehen von der Macht der Gewohnheit machen es Sitzungen für mich einfacher, Bilder zu sichten, Sicherungskopien via FTP oder Dropbox zu erstellen und im Anschluss die Bilder incl. allen Einstellungen in meine Kataloge zu bekommen. „Capture One Pro: Unterwegs Zeit sparen – mit Sitzungen“ weiterlesen