Objektivschrankräumereien: SALE!

Wie bereits beschrieben – ich habe zu viele Objektive für Leica M im Schrank, die ich nicht mehr benötige. Nun habe ich entschieden, welche ich behalte, und biete den Rest zum Verkauf an.

Im Laufe eines Fotografenlebens kommt so einiges zusammen. Zubehör, Blitze, Kabelauslöser, und vor allem auch Objektive. Das ist bei Systemen wie der Leica M ausgeprägt der Fall, da die Auswahl an tollen Gläsern groß ist, und auch problemlos uralte Objektive eingesetzt werden können. Schade drum! Entsprechend gebe ich einen Teil meiner Objektive zu einem guten Preis an interessierte Fotografinnen und Fotografen weiter.

Leica Summarit-M 50mm/F2.5

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  • Mechanisch und optisch neuwertig
  • Baujahr 2009 (gekauft als Aussteller 2011)
  • M-Mount, codiert
  • 50mm an Kleinbild, Blende f/2.5 – f/16
  • incl. Streulichtblende 12459 (Neupreis CHF 120)
  • Originalverpackung mit Papieren, Lederbeutel und allen Verschlusskappen
  • Neupreis April 2015 CHF 1400 + CHF 120. Verhandlungsbasis komplett CHF 1000.— „Objektivschrankräumereien: SALE!“ weiterlesen

Social Media Snack: Postmortem.

Am 19. Februar 2015 sprachen Boris Baldinger und ich vor versammelten Social-Media-Snackern zum Thema »Social Media und Fotografie«. Und wir stellten fest, dass wir trotz unterschiedlichen Arbeitsbereichen ganz ähnlich denken.

Social Media und Fotografie.

So unterschiedlich unsere Präsentationen formell waren – viel geredet haben wir beide. Denn das Thema ist erstaunlich komplex, ganz abseits von Bilder-Klau und Gerichtsverfahren wegen der Verletzung von Persönlichkeitsrechten. Um solche Themen ging es uns beiden nur am Rande. „Social Media Snack: Postmortem.“ weiterlesen

2014: Ein (etwas) fotozentrischer Jahresrückblick.

Wie war mein Jahr 2014? Voller Überraschungen, Herausforderungen und Ärgernissen. Aber vor allem war es ein Jahr der Veränderung und des Weichenstellens. Jedenfalls alles andere als langweilig. Oh ja.

Das neue Jahr fing vergleichsweise ruhig an: Im Januar erschien mein Sachbuch »Mac und iPad für Fotografen« beim dpunkt.verlag-Inprint Smartbooks. Ein halbes Alpenmassiv fiel von meinen Schultern, die Arbeit am Buch hatte mich über ein halbes Jahr lang in Beschlag genommen. Ich spannte aus und widmete mich vorwiegend eigenen Arbeiten wie dem »Projekt Lengnau«.

Aber schon im April war es mit der Ruhe vorbei – gut! Nix da mit rasten-rosten! Der dpunkt.verlag trat mit der Bitte an mich heran, ein weiteres Fotografie-Buch zu schreiben. »Das Praxisbuch zu Capture One Pro« sollte eigentlich passend zur Photokina erscheinen. Nach ersten Gesprächen mit Phase One, dem Hersteller der Software, war aber klar: Abwarten. Da kommt noch was. Und nicht nur eine nötige Titel-Änderung, wie sich im Herbst zeigen sollte. „2014: Ein (etwas) fotozentrischer Jahresrückblick.“ weiterlesen

Schwarzweiß-Fotografie, oder Fotos ohne Farben.

Auch im Zeitalter der DrölfmillionenpixeldigitalHDRkameras haben Bilder in Schwarzweiß ihren Reiz. Aber nicht immer handelt es sich dann auch um Schwarzweiß-Fotografie. Der Versuch einer Differenzierung.

Grautöne haben Hochkonjunktur. Nicht erst, seit Leica die Monochrom oder Phase One die Achromatic-Backs vorgestellt haben spielt »Schwarzweiß« auch in der Digital-Fotografie eine Rolle. Hochzeitsbilder werden schon seit Jahren vermehrt (und mit deutlich preisgünstigerer Ausrüstung) digital in Schwarzweiß gehalten. Auch in der Reportage- und Modefotografie finden sich immer wieder Bilder, die vollständig auf Farbinformationen verzichten. Aber nicht alle diese Bilder sind Schwarzweiß-Fotos. Sondern Bilder ohne, nun ja, Farben.

Viele Menschen wählen einen Schwarzweiß-Filter in ihrer Bildbearbeitung, weil sie eine »zeitlose Stimmung« erzielen möchten. Das ist absolut legitim. Um bei den Hochzeitsbildern zu bleiben – man heiratet in der Regel, weil man wider besseren statistischen Wissens daran glaubt, dass es bis zum Tod halten wird. Die Bilder via Schwarzweiß-Filter auf »zeitlos« zu trimmen hat also durchaus eine nachvollziehbare Funktion, bietet eine zusätzliche Informationsebene: Die Fotos sollen keine Momentaufnahmen darstellen, sondern so zeitlos wie die Fotos sein, die man im Nachlass der Großeltern gefunden hat. Ewige Liebe. Emotionen. Et cetera. „Schwarzweiß-Fotografie, oder Fotos ohne Farben.“ weiterlesen

Heimgehen ist nicht so einfach.

Januar 2014. Ich glaube, es war ein Beitrag im Schweizer Fernsehen, über die »Judendörfer« Lengnau und Endingen, der mich dazu bewog, heimzukehren. Und es tat weh.

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Nach meiner Geburt im Jahr 1975 hielten es meine Eltern zwei Jahre in Wettingen aus, dann zog es sie aufs Land. Lengnau. Wir lebten über einer Kneipe namens »Rössli«, meine ersten Erinnerungen beinhalten das sonntägliche Fendant-Hochholen für meinen Vater und seine Freunde. So oder so, ich verließ das Dorf erst als ich die 20 schon überschritten hatte, feierte anschließend Weihnachten bei meiner Mutter und mit der Dorfjugend in der »Post«, ansonsten hatte ich mit Lengnau nicht viel am Hut. Das letzte Mal war ich in Lengnau, als Mutter beigesetzt wurde. Das ist fast ein Jahrzehnt her, und ich sah damals nur die Bushaltestelle, das Café in der »Zentrum Schmitte«, und den Friedhof. Aber nicht die Heimat. Die Heimat meiner Kindheit. „Heimgehen ist nicht so einfach.“ weiterlesen