Postbox 4 ist raus, und rockt wie gewohnt.

postboxPostbox, Inc. haben vor wenigen Tagen Version 4 Ihres gleichnamigen Mail-Programms für Mac und PC veröffentlicht. Mehr Evolution statt Revolution – aber das ist gut so.

Viele Menschen fragen sich, weshalb Sie $15 für ein Mailprogramm ausgeben sollten. Heutzutage erledigt man doch solche Sachen im Web-Browser? Außer, man benötigt eine Exchange-Anbindung, und dann greift man eh besser zu Microsoft? Und falls man halt doch IMAP und POP3 lokal auf dem Rechner will, weshalb dann Geld ausgeben für ein Programm, das auf den ersten Blick nichts mehr ist als Thunderbird in hübsch? Thunderbird, das es weniger hübsch, aber dafür kostenlos als Opensource-Software gibt?

Nun ja, ich kann nicht für besagte »viele Menschen« sprechen. Nur für mich. Und ich verwende Postbox seit Version 1 auf allen meinen Rechnern. Und Version 4 folgt den Vorgängerversionen: Evolution, keine Revolution. Denn Postbox ist vom Konzept her gut so, wie es bereits in den ersten Betas war. Aber alle paar Jahre mal eine Runderneuerung ist herzlichst willkommen. „Postbox 4 ist raus, und rockt wie gewohnt.“ weiterlesen

Objektivschrankräumereien: SALE!

Wie bereits beschrieben – ich habe zu viele Objektive für Leica M im Schrank, die ich nicht mehr benötige. Nun habe ich entschieden, welche ich behalte, und biete den Rest zum Verkauf an.

Im Laufe eines Fotografenlebens kommt so einiges zusammen. Zubehör, Blitze, Kabelauslöser, und vor allem auch Objektive. Das ist bei Systemen wie der Leica M ausgeprägt der Fall, da die Auswahl an tollen Gläsern groß ist, und auch problemlos uralte Objektive eingesetzt werden können. Schade drum! Entsprechend gebe ich einen Teil meiner Objektive zu einem guten Preis an interessierte Fotografinnen und Fotografen weiter.

Leica Summarit-M 50mm/F2.5

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  • Mechanisch und optisch neuwertig
  • Baujahr 2009 (gekauft als Aussteller 2011)
  • M-Mount, codiert
  • 50mm an Kleinbild, Blende f/2.5 – f/16
  • incl. Streulichtblende 12459 (Neupreis CHF 120)
  • Originalverpackung mit Papieren, Lederbeutel und allen Verschlusskappen
  • Neupreis April 2015 CHF 1400 + CHF 120. Verhandlungsbasis komplett CHF 1000.— „Objektivschrankräumereien: SALE!“ weiterlesen

Social Media Snack: Postmortem.

Am 19. Februar 2015 sprachen Boris Baldinger und ich vor versammelten Social-Media-Snackern zum Thema »Social Media und Fotografie«. Und wir stellten fest, dass wir trotz unterschiedlichen Arbeitsbereichen ganz ähnlich denken.

Social Media und Fotografie.

So unterschiedlich unsere Präsentationen formell waren – viel geredet haben wir beide. Denn das Thema ist erstaunlich komplex, ganz abseits von Bilder-Klau und Gerichtsverfahren wegen der Verletzung von Persönlichkeitsrechten. Um solche Themen ging es uns beiden nur am Rande. „Social Media Snack: Postmortem.“ weiterlesen

2014: Ein (etwas) fotozentrischer Jahresrückblick.

Wie war mein Jahr 2014? Voller Überraschungen, Herausforderungen und Ärgernissen. Aber vor allem war es ein Jahr der Veränderung und des Weichenstellens. Jedenfalls alles andere als langweilig. Oh ja.

Das neue Jahr fing vergleichsweise ruhig an: Im Januar erschien mein Sachbuch »Mac und iPad für Fotografen« beim dpunkt.verlag-Inprint Smartbooks. Ein halbes Alpenmassiv fiel von meinen Schultern, die Arbeit am Buch hatte mich über ein halbes Jahr lang in Beschlag genommen. Ich spannte aus und widmete mich vorwiegend eigenen Arbeiten wie dem »Projekt Lengnau«.

Aber schon im April war es mit der Ruhe vorbei – gut! Nix da mit rasten-rosten! Der dpunkt.verlag trat mit der Bitte an mich heran, ein weiteres Fotografie-Buch zu schreiben. »Das Praxisbuch zu Capture One Pro« sollte eigentlich passend zur Photokina erscheinen. Nach ersten Gesprächen mit Phase One, dem Hersteller der Software, war aber klar: Abwarten. Da kommt noch was. Und nicht nur eine nötige Titel-Änderung, wie sich im Herbst zeigen sollte. „2014: Ein (etwas) fotozentrischer Jahresrückblick.“ weiterlesen

Schwarzweiß-Fotografie, oder Fotos ohne Farben.

Auch im Zeitalter der DrölfmillionenpixeldigitalHDRkameras haben Bilder in Schwarzweiß ihren Reiz. Aber nicht immer handelt es sich dann auch um Schwarzweiß-Fotografie. Der Versuch einer Differenzierung.

Grautöne haben Hochkonjunktur. Nicht erst, seit Leica die Monochrom oder Phase One die Achromatic-Backs vorgestellt haben spielt »Schwarzweiß« auch in der Digital-Fotografie eine Rolle. Hochzeitsbilder werden schon seit Jahren vermehrt (und mit deutlich preisgünstigerer Ausrüstung) digital in Schwarzweiß gehalten. Auch in der Reportage- und Modefotografie finden sich immer wieder Bilder, die vollständig auf Farbinformationen verzichten. Aber nicht alle diese Bilder sind Schwarzweiß-Fotos. Sondern Bilder ohne, nun ja, Farben.

Viele Menschen wählen einen Schwarzweiß-Filter in ihrer Bildbearbeitung, weil sie eine »zeitlose Stimmung« erzielen möchten. Das ist absolut legitim. Um bei den Hochzeitsbildern zu bleiben – man heiratet in der Regel, weil man wider besseren statistischen Wissens daran glaubt, dass es bis zum Tod halten wird. Die Bilder via Schwarzweiß-Filter auf »zeitlos« zu trimmen hat also durchaus eine nachvollziehbare Funktion, bietet eine zusätzliche Informationsebene: Die Fotos sollen keine Momentaufnahmen darstellen, sondern so zeitlos wie die Fotos sein, die man im Nachlass der Großeltern gefunden hat. Ewige Liebe. Emotionen. Et cetera. „Schwarzweiß-Fotografie, oder Fotos ohne Farben.“ weiterlesen