Einträge mit ‘Schriftsteller’

Schreibblockaden und Stoßdämpfer.

Samstag, 4. April 2009

Ein Gespenst wandelt unter den Schreiberlingen dieser Welt. Es befällt die Besten genau so wie Anfänger und die hoffnungslosen Fälle. Das Gespenst hat keine festen Konturen, aber einen schreckensvollen Namen: Schreibblockade. Und auch ich wurde immer wieder von ihm heimgesucht. Obwohl es eigentlich nur ein Schreckgespenst ist.

Nur ein Schreckgespenst? Die Schreibblockade hat mich schon x Aufträge gekostet!

Nun ja. Ich gebe es zu: Schreibblockaden sind unangenehm. Können einem wirklich den letzten Nerv rauben. Man sitzt unter Zeitdruck an seinem Manuskript, in vier Stunden muss es an die Jury verschickt werden. Und man hat keine Idee, wie man den herzensguten aber sarkastischen Mittvierziger mit der hochintelligenten aber spröden Lehrerin verkuppeln kann. Oder wie man den Supermagneten doch noch etwas interessanter darstellen könnte, damit ihn nicht nur coole New-Economy-CEOs kaufen. Denn davon gibt’s zu wenige, als dass sich die Produktion lohnen würde. Aber ich schweife ab. (weiterlesen …)

Get Shorty!

Donnerstag, 5. März 2009

Jeder, der schreibt, kennt das Problem: Die Texte werden zu lang. Okay, vielleicht nicht, wenn man seine Erfüllung bei Twitter sucht. Aber prinzipiell? Egal, ob mit Stift oder Computer? Man schreibt zu viel.

Wie kannst Du sagen, dass man zu viel schreibe? Man schreibt doch genau das, was einem unter den Fingernägeln brennt!

Ja, aber oft ist es so, als ob man Natrium unter den Nägeln hätte. Man schreibt und schreibt, und hat plötzlich 26 000 Zeichen getippselt. Obwohl für diesen bestimmten Wettbewerb nur zwölftausend Anschläge gefordert waren. Oder obwohl das Ganze als Kurzeinleitung auf eine Website soll, nicht als geschichtliche Abhandlung zum Werdegang der Bundesrepublik.

Schriftsteller kennen das sehr gut. Außer, sie heißen Hemingway, aber dann hat man ganz andere Probleme. Wie zum Beispiel, dass man tot ist. Aber ich schweife ab.

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Schreibzeiten und die Sache mit der Butter.

Freitag, 5. Dezember 2008

Hiermit melde ich mich vom [Novemberschreiben][1] zurück. Es ist nicht das erste Mal, dass ich teilgenommen habe – schon 2006 war ich mit dabei. Damals noch sehr erfolgreich (60 000 Wörter in zwanzig Tagen), lief es dieses Jahr nicht sonderlich gut. Weshalb? Nun ja. Stichwort Zeitplanung als Freiberufler. Ich möchte mir ja auch einmal etwas leisten. Also sollte ich auch zwischendurch etwas Geld verdienen, nicht? Das eigentliche Problem lag dieses Jahr jedoch wo anders. Es stritten sich „Umfeld“ und „Autoren-Tätigkeit“, mit bösem Auskommen.

Aber andere können ja auch Familie, Beruf und Novemberschreiben unter einen Hut bringen! Weshalb du nicht?

Ach, ach, eigentlich kenne ich das doch. Immerhin bin ich seit Jahren (Tele-)Heimarbeiter. Ich habe Übung darin, meine Projekte durchzuziehen. Mein nahes Umfeld hat verstanden, dass ich nicht (nur) zum Spaß am PC sitze sondern so mein Auskommen erwirtschafte. Die zusätzliche, novembrig-schöngeistige Schreiberei war dann aber zu viel des Guten. Ich habe so mein „Zeitmanagement“ versaut. Damit Ihnen das nicht auch passiert, schreibe ich diesen Beitrag. (weiterlesen …)